Umzug von Outlook 2003 nach Outlook 2007 oder 2010

In der letzten Zeit habe ich einige Windows XP durch Windows 7 Systeme ersetzt und musste dadurch auch Outlook auf die neuen Rechner umziehen. Dies ist nicht schwer, aber etwas Handarbeit ist nötig. Hier habe ich mal einen kompletten Vorgang festgehalten Wie Outlook 2003  von einem Windows XP Rechner auf ein neues Windows 7 System mit Outlook 2010 umzieht. Diese Vorgehensweise kann auch dazu verwendet werden wenn Outlook auf einen neuen Rechner umziehen soll.

Für den Umzug benötigen wir die persönliche .pst-Datei in der Mails, Anhänge, Kontakte, Adressen, Kalender, Termine, Notizen, lokale Ordner, Unterordner und die  Aufgabenlisten gespeichert sind. Die zugehörige Archive.pst in der Outlook die Archivierten-Elemente speichert und ein paar Windows-Registry-Einträge für die E-Mail-Konten. Wichtig: Es werden keine Passwörter exportiert! Diese müssen später wieder eingegeben werden. Mit entsprechenden Tools ist es natürlich möglich die Passwörter z.B. für den Mail-Account auszulesen sollte man diese zwischenzeitlich vergessen haben.

Schritt 1 – Wo finde ich die .pst-Datei?

Hier der Standardpfad der .pst-Datei. BENUTZER muss durch den eigenen Benutzernamen ersetzt werden.

Windows VersionPfad
Windows XPC:\Dokumente und Einstellungen\BENUTZER\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook
Windows Vista
Windows 7
C:\Users(Benutzer)\BENUTZER\AppData\Local\Microsoft\Outlook

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Fernwartung via Remote Desktop oder TeamViewer

Wer kennt das nicht: Ein Bekannter ruft und an und beschreibt eine Fehlermeldung oder kommt in einem Programm nicht weiter…
Wäre es nicht praktisch, einfach auf seinen Monitor zu schauen und das Problem mit ihm zu lösen?
Mit Desktopsharing Programmen wie Team- oder Net-Viewer ist es heute auch für Laien ohne Probleme möglich, mit solchen Fernwartungstools zu arbeiten. Beide Programme sind für den privaten Gebrauch kostenlos! Dabei ist die Handhabung denkbar einfach. Aber auch mit Windows eigenen Bordmitteln lässt sich eine Fernwartung mittels RDP-Protocol realisieren. In meinem heutigen Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie mit TeamViewer und dem Windows Remote Desktop arbeiten.

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Festplatten – sicher löschen

In diesem kleinen Tutorial zeige ich Euch, wie Ihr eine komplette Festplatte oder Partition sicher löschen könnt. Ich verwende dazu DBAN (Darik’s Boot and Nuke) als Boot-CD Möglichkeit oder unter Windows WipeDisk. Ein einfaches Formatieren der Festplatte reicht nicht aus um Daten nachhaltig zu löschen! Gerade wenn man alte Computer oder Festplatten verkauft oder entsorgt, sollte darauf geachtet werden, dass sich keine Daten mehr darauf  befinden die unbefugte Dritte einsehen könnten.
Um die Daten sicher zu löschen reicht ein einfaches Überschreiben mit  einem einfachen Bitmuster aus! Es muss also nicht mit Militärstandards oder sonstigen Methoden gearbeitet werden. In diesem Bericht bei Heise wird über eine wissenschaftliche Studie zu diesem Thema berichtet. In dieser Studie war es auch mit forensischen Mitteln nicht mehr möglich, komplette Daten wiederherzustellen.

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DriveImage XML – kostenlose Backuplösung

Mit DriveImage XML aus dem Hause Runtime Software erhalten Sie eine für Privatanwender kostenlose Backuplösung. Mit DriveImage XML können Sie Ihre komplette Festplatte sichern und im Notfall wiederherstellen. Die übersichtliche Programmoberfläche ist nur in englischer Sprache verfügbar, was aber kein Problem darstellt. Eine Notfall-CD oder DVD lässt sich mit dem bereitgestellten BartPE Plugin leicht erstellen. Inkrementelle- /differenzielle Backups sind mit DriveImage XML nicht möglich.

Für unser Backup brauchen wir eine zweite Festplatte! Denn sollte die Festplatte beschädigt, zerstört oder gestohlen werden, so wären die Daten und das dazu gehörige Backup nicht mehr vorhanden. Als Backupmedium eignet sich im Heimbereich eine USB-,  externe SATA-Festplatte oder auch ein NAS-Laufwerk. Die SATA-Festplatte bietet dabei die schneller Übertragungsgeschwindigkeit (USB 3.0 nicht berücksichtigt) und damit auch die kürzere Backupzeit. Allerdings kostet ein solches Laufwerk etwas mehr und der PC muss über eine externe-SATA Schnittstelle verfügen. Wer also nur gelegentliche Backups seines Systems machen möchte, kann ruhig zu einer USB-Festplatte greifen. Bei einem NAS Laufwerk sollte man unbedingt darauf achten, dass es per Gigabit-Ethernet angeschlossen ist, sonst dauert der Backupvorgang deutlich länger.

DriveImage XML ist darauf ausgelegt, komplette Partitionen zu sichern . Einzelne Ordner oder Dateien lassen sich also nicht sichern. Für diesen Zweck würde ich zu DirSync oder besser Cobian Backup raten. Natürlich lassen sich einzelne Dateien oder ganze Ordner wiederherstellen.

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