Hohe Laufwerksauslastung durch .cab- und cbslog-Dateien

Bei einem meiner Windows Server 2008 R2 die ich betreue erhielt ich durch das Monitoring System eine Alarmmeldung vom Systemlaufwerk.

Server Eye Überwachung
Alarmmeldung im OCC von Server Eye

Mit der Freeware TreeSize prüfte ich das entsprechende Laufwerk. Es war damit schnell zu erkennen welche Verzeichnisse für die Auslastung verantwortlich waren. C:\Windows\Logs\CBS mit 16,3 GB und C:\Windows\Logs\CBS mit 10,3 GB. In den Ordnern lagen CbsPersist_YYYYMMDDHHMMSS.log bzw. cab_XXXX Dateien.

Woher kommen diese Dateien?

Verantwortlich ist die Windows Resources Protection. Die Log-Datei kann aufgrund der Größe nicht mehr in eine CbsPersist_YYYYMMDDHHMMSS.cab Archiviert werden. weiterlesen

Microsoft Build-Nummern

Mit dem heutigen Artikel habe ich eine Aufstellung der Windows Build-Nummern zusammengestellt.

  • Microsoft Windows
  • Microsoft Windows Server
  • Microsoft Office
  • Microsoft Exchange Server
  • Microsoft SQL Server
Windows VersionBuild-NummerService PackReleaseversion

Microsoft Windows

Windows XP5.1.2600NT 5.1
Windows XP5.1.2600.1105-1106Service Pack 1NT 5.1
Windows XP5.1.2600.2180Service Pack 2NT 5.1
Windows XP5.1.2600Service Pack 3NT 5.1
Windows Vista6.0.6000
Windows Vista6.0.6001.18000Service Pack 1NT 6.0
Windows Vista6.0.6002Service Pack 2NT 6.0
 Windows 76.1.7601NT 6.1
 Windows 77601 Service Pack 1NT 6.1
 Windows 86.2.9200NT 6.2
 Windows 8.16.3.9200NT 6.3
 Windows 8.16.3.9600 NT 6.3
 Windows 101507NT 10.0
Windows 101511Update November 2015NT 10.0
Windows 101607Anniversary UpdateNT 10.0
Windows 101703Creators UpdateNT 10.0

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Windows Systemvariablen

Erweiterte Ansicht im Geräte-Manager aktivieren

Zugegeben die Überschrift ist nicht korrekt. Mit den beiden Systemvariablen lassen wir uns Details und nicht verbundene Hardware der aktuellen Systemkonfiguration anzeigen.

Dieser Schlüssel funktioniert bei allen Betriebssystemen seit Windows 2000. Die beiden Schlüssel werden z.B. nach einer Virtualisierung benötigt um nicht mehr vorhandene Hardware (z.B. CPU, Netzwerkkarte) sauber aus dem System zu entfernen.

Dabei setzen wir folgende Systemvariablen

 

 

Windows Systemvariablen
Setzen der Beiden Systemvariablen Devmgr_Show_Detail und Devmgr_Show_Nonpresent_Devices

Im Gerätemanager kann unter dem Punkt Ansicht -> Ausgeblendete Geräte Anzeigen aktivieren

Erweiterte Ansicht Geräte-Manager
Ausgeblendete Geräte Anzeigen im Geräte-Manager anzeigen

 

Lifecycle Sammlung

Hier habe ich eine Lifecycle Sammlung zusammengetragen mit Betriebssystemen, Infrastrukturdiensten und Anwendungen die mir täglich begegnen. Der Artikel ist entstanden als ich meine gesammelten Dokumente und meine Linksammlung ausdünnen wollte. Ich hoffe es hilft dem ein oder anderen weiter.

Folgende Produkte sind in meiner Aufstellung enthalten:

 

SystemLifecycle BeginnLifecycle EndeEnde erweiterter SupportServicepack

Microsoft Windows

Windows XP31.12.200114.04.200908.04.2014Service Pack 3
Windows Vista30.01.200710.04.201211.04.2017Service Pack 2
Windows 722.10.200913.01.201514.01.2020Service Pack 1
Windows 826.10.201209.01.201810.01.2023Windows 8.1
Windows 1029.07.201513.10.202014.10.2025

 

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Domainen-Benutzerkonto unter Windows 7 löschen

Leider kommt es immer wieder vor das ein Benutzerprofil beschädigt ist. Oft hilft dann nur ein Vollständiges löschen des entsprechenden Profil. Bevor man das tut sollte man eine Sicherung der Benutzerspezifischen Dateien wie Favoriten, Bilder und Dokumente, Downloads oder auch des Papierkorb machen. Gerade letzterer Ordner „Papierkorb“ wird von Nutzern gerne mal zweckentfremdet…

Nachdem man sich also mit einem Administrativen  Benutzer angemeldet hat kann man das Benutzerprofil im Verzeichnis C:\Users\BENUTZERNAME löschen.

Danach müssen wir in der Windows Registry einen Schlüssel löschen. Sonst wird man bei der nächsten Anmeldung folgenden Hinweis erhalten:

Ihr Benutzerprofil wurde nicht korrekt geladen! Sie wurden mit einem temporären Profil angemeldet.
Änderungen, die Sie am Benutzerprofil vornehmen, gehen bei der Abmeldung verloren. Lesen Sie das Ereignisprotokoll, um sich Details anzeigen zu lassen, oder wenden Sie sich an Ihren Administrator.

Im Nächsten Schritt suchen wir den Schlüssel der die Informationen des Benutzerprofils beinhaltet. Der Pfad lautet:  HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList. Im Schlüssel ProfileImagePath steht der Verzeichnisname des Benutzer den wir löschen wollen.

Haben wird das erledigt können wir die Dokumente, Bilder und Favoriten wiederherstellen.

Thermaltake – Element Q + POV ION330

Für meinen kleinen Intel Atom 330 war ich auf der Suche nach einem Gehäuse. Mit dem Thermaltake – Element Q (VL52021N2E) hatte ich schnell ein günstiges, optisch ansprechendes und qualitativ hochwertiges Gehäuse mit 200Watt Netzteil gefunden. Die Größe des Gehäuses sowie das 200 Watt Netzteil bietet hierbei die Möglichkeit eine stärkere Grafikkarte nachzulegen. Die 32GB Patriot SSD aus der Warp Serie hatte ich auch noch übrig, so drängte sie sich förmlich auf. Als Betriebssystem verwende ich aktuell Ubuntu. Ursprünglich war geplant, den Rechner als kleine Surfstation zu betreiben allerdings würde er sich auch gut als Mediaportal Client für das Schlafzimmer eignen…

Hier ein paar Details zum Mainboard:

Hersteller / ModellPoint of View / POV330
ProzessorIntel Atom 330 – Dualcore 1,6GHz
ChipsatzNvidia MCP7A-ION
Grafikkarte (Onboard)nVIDIA GeForce 9400M (max. 512MB)
Audio ChipsatzRealtek ALC662 (5.1 Kanal mit optischem Ausgang)
Arbeitsspeicher4GB ADATA SO-DIMM  DDR2-800 Kit (PC2-6400S CL5)
USB6x USB 2.0
SATA4x Sata, RAID 0, 1, JBOD
Netzwerk10/100/1000
PCI Slot1x PCI-Express 16x
sonstigesPS/2, interner COM-Port

 

Der „große“ Intel Atom 330 bietet neben den beiden Kernen auch Hyper-Threading, daher zeigt der Taskmanager auch vier logische Prozessoren an. Das Board bietet eine ordentliche Ausstattung mit Gigabit-Ethernet und der Möglichkeit, ein Raid 1 zu betreiben.

Wie üblich statte ich auch dieses Board direkt mit dem Maximum an Arbeitsspeicher aus. Gerade bei den etwas „schwächeren“ Prozessoren kann man mit dem entsprechendem Betriebssystem ganz ordentlich arbeiten. So lief auf dem guten Stück auch schon ein Microsoft Server 2008R2 und das sogar recht flott.

Die SSD

Interessant sind besonders die Daten der32GB SSD Platte. Auch wenn ich zugeben muss, die Anschaffung zum damaligen Zeitpunkt war viel zu früh und viel viel zu teuer 🙂 Die heutigen Generationen bieten eine deutlich höhere Performance.

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Fernwartung via Remote Desktop oder TeamViewer

Wer kennt das nicht: Ein Bekannter ruft und an und beschreibt eine Fehlermeldung oder kommt in einem Programm nicht weiter…
Wäre es nicht praktisch, einfach auf seinen Monitor zu schauen und das Problem mit ihm zu lösen?
Mit Desktopsharing Programmen wie Team- oder Net-Viewer ist es heute auch für Laien ohne Probleme möglich, mit solchen Fernwartungstools zu arbeiten. Beide Programme sind für den privaten Gebrauch kostenlos! Dabei ist die Handhabung denkbar einfach. Aber auch mit Windows eigenen Bordmitteln lässt sich eine Fernwartung mittels RDP-Protocol realisieren. In meinem heutigen Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie mit TeamViewer und dem Windows Remote Desktop arbeiten.

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mein PC

Hier möchte ich meinen PC kurz vorstellen. Dies soll mein Testsystem transparent für die Leser meines Blogs machen. Das System begleitet mich schon eine ganze Weile und soll in dieser Konfiguration noch 1,5 bis 2 Jahre weiterlaufen. Ziel war es, das System möglichst leise zu machen und dabei dennoch eine möglichst hohe Performance zu erreichen.

Hardware:

Chieftec Miditower CH-05 SL-B
Chieftec Miditower AEGIS-Serie

Gehäuse: Chieftec CH-05 SL-B
Mainboard: GIGABYTE P35-DS4 Rev. 2.0 (Bios F14)
Prozessor: Intel Core 2 Quad Q6600 2.400GHz, Stepping G0 (aktuell auf ~3,0GHz getaktet)
Kühler: Noctua NH-D14
Arbeitsspeicher: 4x 2GB Kingston Hyper X DDR2-1066 CL5 (KHX8500D2K2/4G) (Timings 5/5/5/15)
Grafikkarte: SAPPHIRE HD 4670 Ultimate, PCI Express, 512MB GDDR3 (passiv gekühlt)
Netzteil: Tagan TG500-U35 Easycon XL, 500 Watt
HDD0: WD Caviar Blue WD6400AAKS (640GB,7200 RPM, 16MB, SATA II)
HDD1: SAMSUNG SpinPoint HD501LJ  (500 GB, 7200 RPM, 16MB, SATA II)
HDD2: SAMSUNG SpinPoint F1 HD103UJ (1000 GB, 7200 RPM, 32MB, SATA II)
HDD3: Samsung SpinPoint F3 (1000GB, 7200 RPM,  32MB, SATA II)
DVD/BD-Laufwerk: LG Electronics CH10LS20

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