Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst (BITS)

Microsoft Virtual Machine Converter 3.1

Hier habe ich die Virtualisierung eines Windows Server 2008R2 bei meinem Kumpel Andi begleitet.

Der MVMC wurde von Microsoft eingestellt (bereits zum 1. Juni 2017) und durch Azure Site Recovery ersetzt. Ein Fehler auf der Microsoft Website weist den Download als Version 3.0 aus. Das MSI-Paket ist die zuletzt veröffentliche Version 3.1.

Vorbereitungen

Vor einer Virtualisierung sind verschiedene Dinge zu klären bzw. zu prüfen. Beginnen wir mit dem Quellsystem:

  • ist besondere Hardware bzw. Peripherie angeschlossen? (z.B. Serielle Verbindungen, USB-Hardware)
  • Hersteller Support auch nach der Virtualisierung? (Es gibt tatsächlich Hersteller die sich damit schwer tun)
  • Lokale Lizenzserver die auf die Hardware geschlüsselt sind
  • Lizenz-Dongel können mit USB-Device-Server bereitgestellt werden (Ich habe bisher gute Erfahrungen mit Silex gemacht)
  • wie wird das System später gesichert? Werden zusätzliche Datenbankdumps benötigt?

Bei dem Zielsystem müssen wir auch einige dinge beachten

  • Wird das Gastsystem unterstützt (evtl. werden Servicepacks auf dem Gast oder Host benötigt)
  • Ausreichend Recourcen vorhanden (Storage, CPU, Arbeitsspeicher)
  • Anpassung bzw. Erweiterung des Backups nötig

Wenn diese Punkte geklärt sind kann es losgehen.

Installation Virtual Machine Converter

bei der Installation muss außer den Systemanforderungen nichts weiter beachtet werden. Bei unserem Hyper-V setze ich voraus das das System aktuell ist! Sprich Windows Updates, Treiber und Firmware des System sind auf dem neusten Stand.

In der Regel Installiere ich den MVMC auf dem Virtualisierungshost (in diesem Fall Microsoft Server 2016) zusätzlich wird benötigt

  • Microsoft .NET Framework 4.5
  • Windows PowerShell Runtime
  • Windows Feature Bits Compact server
  • Visual C++ Redistributable for Visual Studio 2012 Update 1
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PowerShell Cookbook

Habt ihr auch eine Textdatei mit diversen PowerShell befehlen die man mit der Zeit gesammelt hat? Hier kommt meine Sammlung 😛 Die Befehle sind lose zusammengestellt. Ich versuche Sie mit der Zeit etwas thematisch zu trennen.

 

 

Allgemein

Powershell Version anzeigen

Powershell Module anzeigen

PowerShell Module Importieren

Netzwerkprofil Anzeigen

Netzwerkprofil in Privat ändern

Netzwerkprofil in Privat ändern

 

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Move-ADDirectoryServerOperationMasterRole

FSMO-Rollen Übertragen per Ntdsutil oder PowerShell

Hier löse ich in einer meiner Testumgebungen (acme.local) den primären Domain Controller ab. Aktuell befinden sich die Flexible Single Master Operations-Rollen (FSMO) auf einem Windows Server 2008 R2, dieser wird durch einen Server 2016 abgelöst.

In freier Wildbahn verfahre ich nach dem gleichen Schema. Für die Schritte sollte entsprechend Zeit eingeplant werden. Es muss sichergestellt sein das die Replikationen zwischen den Domain Controllern vollständig und fehlerfrei funktioniert hat.

  • Windows Server incl. aller Updates installieren
  • Server in Domain aufnehmen
  • Server zum Domain Controller hochstufen
  • Replikation prüfen
  • FSMO-Rollen übertragen
  • Replikation prüfen
  • FSMO-Rollen abfragen
  • DNS am neuen DC korrigieren
  • alten DC herunterstufen
  • alten DC aus der Domain entfernen
  • Domänenfunktionsebene und Gesamtstrukturfunktionsebene  anheben

Zum Übertragen der FSMO-Rollen wird ein Benutzer benötigt der Mitglied der Gruppen Domänen-, Schema- bzw. Organisations-Admins ist. Ich verschiebe die FSMO-Rollen per (Power) Shell. Dies geht bequemer als die einzelnen Management Konsolen zu verwenden.

Der letzte Punkt kann nur ausgeführt werden wenn alle Domain Controller die neuen Funktionsebenen Unterstützen und es keine Ausschlüsse für das Anheben der Funktionsebenen gibt z.B. durch Dritthersteller-Software.

In diesem Artikel beschränke ich mich auf das Umziehen der FSMO-Rollen. Alle Schritte finden auf unserem neuen Server statt.

Betriebsmasterrollen mit ntdsutil übertragen

Replikation überprüfen

Zuerst stellen wir sicher der die Replikation zwischen den beiden Domain Controllern Fehlerfrei und Vollständig ist. Hier ist der passende Artikel dazu

Repadmin /replsummary
Abfrage der Replikation

FSMO-Rollen abfragen

Wir fragen die FSMO-Rollen in der Shell mit Netdom Query Fsmo ab. Das Ergebnis zeigt uns wer aktuell die FSMO-Rollen besitzt. In größeren Domainstrukturen können das Unterschiedliche Server sein, mir ist dies bisher nicht untergekommen.

netdom query fsmo
Abfrage wer die Betriebsmasterrollen besitzt

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cleanmgr

Datenträgerbereinigung unter Windows Server 2008 R2 aktivieren

cleanmgr
fehlende Datenträgerbereinigung

Standardmäßig wird die Datenträgerbereinigung nicht installiert. Die Funktion ist Teil des Desktopdarstellung Features. Dieses Feature installiert allerdings weitere in der Regel nicht benötigte Features:

  • Windows Media Player
  • Desktopdesigns
  • Video für Windows (AVI-Unterstützung)
  • Windows SideShow
  • Windows Defender
  • Datenträgerbereinigung
  • Synchronisierungscenter
  • Audiorekorder
  • Zeichentabelle
  • Snipping Tool

Hinweis: Nach Aktivierung des Features benötigt der Server einen Neustart.

Ich gehe davon aus das in der Regel die weiteren Features nicht benötigt werden. Daher hier die Schritte um lediglich die Datenträgerbereinigung bereit zu stellen. weiterlesen

Hohe Laufwerksauslastung durch .cab- und cbslog-Dateien

Bei einem meiner Windows Server 2008 R2 die ich betreue erhielt ich durch das Monitoring System eine Alarmmeldung vom Systemlaufwerk.

Server Eye Überwachung
Alarmmeldung im OCC von Server Eye

Mit der Freeware TreeSize prüfte ich das entsprechende Laufwerk. Es war damit schnell zu erkennen welche Verzeichnisse für die Auslastung verantwortlich waren. C:\Windows\Logs\CBS mit 16,3 GB und C:\Windows\Logs\CBS mit 10,3 GB. In den Ordnern lagen CbsPersist_YYYYMMDDHHMMSS.log bzw. cab_XXXX Dateien.

Woher kommen diese Dateien?

Verantwortlich ist die Windows Resources Protection. Die Log-Datei kann aufgrund der Größe nicht mehr in eine CbsPersist_YYYYMMDDHHMMSS.cab Archiviert werden. weiterlesen

Microsoft Build-Nummern

Mit dem heutigen Artikel habe ich eine Aufstellung der Windows Build-Nummern zusammengestellt.

  • Microsoft Windows
  • Microsoft Windows Server
  • Microsoft Office
  • Microsoft Exchange Server
  • Microsoft SQL Server
Windows VersionBuild-NummerService PackReleaseversion

Microsoft Windows

Windows XP5.1.2600NT 5.1
Windows XP5.1.2600.1105-1106Service Pack 1NT 5.1
Windows XP5.1.2600.2180Service Pack 2NT 5.1
Windows XP5.1.2600Service Pack 3NT 5.1
Windows Vista6.0.6000
Windows Vista6.0.6001.18000Service Pack 1NT 6.0
Windows Vista6.0.6002Service Pack 2NT 6.0
 Windows 76.1.7601NT 6.1
 Windows 77601 Service Pack 1NT 6.1
 Windows 86.2.9200NT 6.2
 Windows 8.16.3.9200NT 6.3
 Windows 8.16.3.9600 NT 6.3
 Windows 101507NT 10.0
Windows 101511Update November 2015NT 10.0
Windows 101607Anniversary UpdateNT 10.0
Windows 101703Creators UpdateNT 10.0

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Windows Systemvariablen

Erweiterte Ansicht im Geräte-Manager aktivieren

Zugegeben die Überschrift ist nicht korrekt. Mit den beiden Systemvariablen lassen wir uns Details und nicht verbundene Hardware der aktuellen Systemkonfiguration anzeigen.

Dieser Schlüssel funktioniert bei allen Betriebssystemen seit Windows 2000. Die beiden Schlüssel werden z.B. nach einer Virtualisierung benötigt um nicht mehr vorhandene Hardware (z.B. CPU, Netzwerkkarte) sauber aus dem System zu entfernen.

Dabei setzen wir folgende Systemvariablen

 

 

Windows Systemvariablen
Setzen der Beiden Systemvariablen Devmgr_Show_Detail und Devmgr_Show_Nonpresent_Devices

Im Gerätemanager kann unter dem Punkt Ansicht -> Ausgeblendete Geräte Anzeigen aktivieren

Erweiterte Ansicht Geräte-Manager
Ausgeblendete Geräte Anzeigen im Geräte-Manager anzeigen

 

Lifecycle Sammlung

Hier habe ich eine Lifecycle Sammlung zusammengetragen mit Betriebssystemen, Infrastrukturdiensten und Anwendungen die mir täglich begegnen. Der Artikel ist entstanden als ich meine gesammelten Dokumente und meine Linksammlung ausdünnen wollte. Ich hoffe es hilft dem ein oder anderen weiter.

Folgende Produkte sind in meiner Aufstellung enthalten:

 

SystemLifecycle BeginnLifecycle EndeEnde erweiterter SupportServicepack

Microsoft Windows

Windows XP31.12.200114.04.200908.04.2014Service Pack 3
Windows Vista30.01.200710.04.201211.04.2017Service Pack 2
Windows 722.10.200913.01.201514.01.2020Service Pack 1
Windows 826.10.201209.01.201810.01.2023Windows 8.1
Windows 1029.07.201513.10.202014.10.2025

 

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